Fluffige Burger Buns – selbstgemacht, schnell und lecker in unter 3 Stunden

Selbstgemachte Burger wie definierst du sie?
Burger zu Hause selbst machen – für uns bedeutete das lange einfach, sie selbst belegen zu können. Für die angenehme und schnelle Variante wurden Burger Buns gekauft und, wenn es hochkam, das Burgerpatty selbst gemacht.
Doch wer gerne backt und kocht, kommt irgendwann nicht drumherum, auch mal die Burgerbrötchen selbst zu machen.
Andere schwören darauf, wenn man Burger selbst macht – muss auch wirklich alles „selfmade“ sein – Soße, Patty und Brötchen.
Ich sehe das eher lockerer. Mal ist alles Selbstgemacht, wie zum Beispiel beim Crispy Chicken Burger in einem meiner Livestreams. Die Rezepte dazu findest du aktuell nur in Instagram in diesem Beitag. Ein ausführlicher Blogpost wird aber noch folgen!
Manchmal dürfen es für uns aber genauso gut gekaufte Brötchen und fertige Burgerpatties sein und wir belegen die Burger einfach „nur“ selbst.
Diese Burger Buns sind einfach so, wie man es sich vorstellt
Dieses Rezept ist eins was ich sehr gerne mache und wahrscheinlich auch lange dabei bleiben.
Dank der Hefe ist der Teig schnell gemacht und für mich bisher sehr geling sicher.
Was ich allerdings jedes mal vergesse: Wie viel Gramm Teig braucht eigentlich ein Brötchen für die perfekte Größe?
Meistens mache ich entweder viel zu große Brötchen oder etwas humanere Exemplare.
Ich würde sagen: Wenn ihr, wie im Rezept angegeben, etwa 115 g Teig pro Bun verwendet, werden sie von der Größe ungefähr vergleichbar mit den Burgerbrötchen vom Restaurant mit dem großen gelben M.
Wenn ihr mit Hefeteig arbeitet, ist es wichtig ihn wirklich gut auszukneten. Dieser Teig beinhaltet Butter und Ei , daher kann man nur bedingt einen Fenstertest machen.
Wenn ihr ihn aber lange genug knetet, klebt der Teig irgendwann nahezu gar nicht mehr und seine Oberfläche wird immer glatter. Ich knete ihn mit meiner Küchenmaschine meistens etwa 8–10 Minuten lang.
Danach bearbeite ich den Teig gerne noch ein paar Runden von Hand – entweder mit „Dehnen und Falten“ oder mit „Slap & Folds“.
Beim Dehnen und Falten zieht ihr eine Seite des Teiges vorsichtig nach außen beziehungsweise nach oben, ohne ihn dabei zu zerreißen, und legt diese anschließend über die Mitte des Teiges. Danach dreht ihr den Teig um etwa 90 Grad und wiederholt den Vorgang. So arbeitet ihr euch nach und nach einmal um den Teig herum. Dadurch bekommt der Teig automatisch mehr Spannung und Struktur.
Die Slap & Folds machen noch etwas mehr Spaß. Dafür nehmt ihr den Teig mit beiden Händen auf und „klatscht“ den unteren Teil auf die Arbeitsfläche, während ihr den restlichen Teig weiterhin festhaltet. Anschließend zieht ihr den noch in den Händen befindlichen Teil leicht in die Länge und faltet ihn über den Teil des Teiges, der bereits auf der Arbeitsfläche liegt.
Danach greift ihr den Teig erneut – diesmal um etwa 90 Grad versetzt – und wiederholt die Bewegung. So wird der Teig immer wieder in unterschiedliche Richtungen gedehnt und anschließend gefaltet. Mit jeder Wiederholung sollte er nach und nach glatter, elastischer und stabiler werden.
Aber Achtung – jeden Teig kann man auch „Überkneten“!
Ehrlich gesagt habe ich das bei Teigen, die hauptsächlich aus Weizenmehl bestehen, selbst noch nie geschafft. Wird ein Teig allerdings überknetet, verliert er wieder an Spannung und wird zunehmend klebriger.

Ihr bestimmt mit der Grammzahl die Größe und Menge!
Wie oben schon erwähnt, bestimmt ihr nach der sogenannten „Stockgare“, selbst die Anzahl und Größe der Burgerbrötchen.
Ich teile den Teig meistens in 8-9 Brötchen. Dadurch sind sie etwas größer. Ihr könnt natürlich auch kleinere Buns formen – dann erhaltet ihr wahrscheinlich ungefähr 12 Stück. Nach oben oder unten ist hier eigentlich alles möglich. Ihr müsst nur wissen, welche Größe ihr am Ende haben möchtet.
Grundsätzlich empfehle ich sowieso, das Fleisch erst zu formen, wenn die Brötchen fertig gebacken sind. Zum einen könnt ihr die Größe der Patties dann besser an eure Buns anpassen, zum anderen haben die Brötchen so etwas Zeit zum Auskühlen.
Das Formen ist eigentlich keine Kunst.
Ich mache es immer so, dass ich den abgeteilten Teig von allen Seiten nach und nach zur Mitte ziehe und dort leicht festdrücke. Dadurch entsteht bereits Spannung auf der Oberfläche.
Danach drehe ich den Teigling um und schleife ihn noch einmal über die Arbeitsfläche, damit er schön rund wird und noch etwas mehr Spannung bekommt.

Aber bitte mit Sesam!
Vor dem Backen ist es für eine schöne Oberfläche wichtig, die Brötchen mit Ei zu bestreichen.
Ich mache das meistens mindestens zweimal. Dadurch wird die Oberfläche beim Backen schön goldbraun und bekommt diesen typischen Glanz.
Und für mich gehört allein schon wegen der Optik auf einen Burger Bun natürlich noch etwas Sesam.

Burger Buns
Zutaten
- 300 ml Milch warm
- 2 Eier
- 45 g Butter geschmolzen
- 1.5 EL Zucker
- 21 g Frischhefe oder 1 Pck. Trockenhefe
- 0.75 TL Salz
- 500 g Mehl
- 2 EL Wasser
- n. B .Sesam
Anleitungen
- Warme Milch, Zucker, Hefe und geschmolzene Butter verrühren und ca. 10min beiseite Stellen. In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Salz vermischen. Das Hefegemisch und ein Ei hinzugeben und vermischen. Mit der Maschine alles 7 – 10 Minuten zu einem homogenen nicht mehr klebenden Teig verkneten.en Teig eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
- Das Volumen des Teiges sollte sich etwa verdoppelt haben. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in etwa 8 – 9 gleich große Teile von 100 – 115 g teilen. Daraus die Buns formen und auf ein Backblech legen. Mit einem feuchten Tuch bedeckt etwa 45 Minuten nochmals gehen lassen.Den Ofen in der Zwischenzeit auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Das zweite Ei verquirlen, die Buns damit bestreichen und mit etwas Sesam bestreuen. Etwa 20 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.
- Mit einem Küchentuch bedeckt etwa 15 Minuten abkühlen lassen.
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